Fensterglas

Fensterglas: Verglasung der Fenster

Moderne Fenster haben verbesserte Wärmedämmeigenschaften. Nichtsdestotrotz entweicht immer noch ein beträchtlicher Teil an Heizenergie durch die Wände. Die Verglasung spielt dabei eine wichtige Rolle. Neben Spezialfensterglas zur Sicherheit oder als Sonnenschutz sind einfach, zweifach und dreifach verglaste Fenster immer noch am gängigsten.

Fenster mit Einfachverglasung

Ja es gibt sie immer noch: die veralteten Fenster mit Einfachverglasung. Allerdings sind sie ganz und gar nicht zeitgemäß, denn aus energetischen Gesichtspunkten fallen sie durch. Es geht einfach zu viel Wärme und Energie verloren.

Der Wärmeverlust ist fünfmal höher, als bei modernen Fenstern mit Doppel-Isolierverglasung. Um das Problem zu beheben, müssen nicht unbedingt die Fenster ausgetauscht werden. Vor allem bei historischen Gebäuden kann, um deren Stil zu bewahren, eine energiesparende Vorsatzscheibe angebracht werden.

Fenster mit Doppelverglasung

Doppeltverglaste Fenster dämmen viel besser als Fenster mit Einfachverglasung. Noch besser ist hingegen eine Isolierverglasung, die auch eine doppelte Scheibe hat, deren Zwischenraum jedoch nicht luftdurchlässig ist, wie bei der Doppelverglasung.

Der Zwischenraum der Isolierverglasung ist mit Edelgas gefüllt, wodurch eine hohe Wärmedämmung erreicht wird. Der höchste U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) dieser Wärmeschutzfenster liegt bei etwa 1,1 – je niedriger desto besser.

Fenster mit Dreifachverglasung

Besonders energiesparend sind Fenster mit Dreifachverglasung. Sie kommen meist in Passivhäusern zur Anwendung. Wie bei der Zweifach-Isolierverglasung sind auch hier die Scheibenzwischenräume mit Edelgas gefüllt. Durch eine Beschichtung der Scheiben, wird der Dämmeffekt noch zusätzlich erhöht.

Dreifach verglaste Fenster weisen einen U-Wert von unter 1,0 auf. Zwar kostet eine Dreifachverglasung eine Stange Geld, die Kosten amortisieren sich jedoch durch die Einsparungen bei den Heizkosten.

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